Schock Labyrinth (3D)

Samstag, 5. Juni 2010

Vorweg möchte ich sagen, dass ich leider (ob das leider nicht vielleicht unangebracht ist, darüber bin ich mir noch etwas unschlüssig) nicht die 3D Fassung gesehen habe und deshalb über diesen Punkt blöderweise keinerlei Auskunft geben kann. Allerdings entnahm ich einigen anderen Kritiken, dass der 3D Effekt nur sehr spärlich eingesetzt wurde und man somit wohl auch ohne nicht wirklich viel verpasst hat.


Release Date: Mai 13, 2010
Written by: Daisuke Hosaka
Directed by: Takashi Shimizu
Running Time: 92 Minuten
Genre: Horror

Das Mädchen Yuki verschwindet spurlos bei einem Ausflug in einen Vergnügungspark. Zehn Jahre später taucht sie völlig verstört bei Motoki, Rin und Ken, ihren Freunden von damals, plötzlich wieder auf. Sie bricht zusammen und die drei bringen Yuki in eine Klinik, doch die ist verwaist. Auf der Suche nach Hilfe irren sie durch dunkle Korridore und geraten in einen Alptraum. Die Erinnerung an die Ereignisse vor zehn Jahren sucht sie heim.
(Quelle: kino.de)

Takashi Shimizu dürfte vielleicht einigen durch den Film Ju-On, besser bekannt als The Grudge, bekannt sein und auch ich habe deshalb schon einen ziemlich guten Film erwartet. Ich bin ein großer Liebhaber von asiatischen Horrorfilmen, einfach weil das meiner Meinung nach die gruseligsten Streifen überhaupt sind. Wenn ich nur an The Grudge denke, dann schüttelt es mich. Wenn ich jetzt aber an das Schock Labyrinth denke, dann entweicht mir nur ein müdes Gähnen und ein Schulterzucken. Definitiv eines der schlechteren Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe und ein wenig bereue ich es sogar.

Zum einen kommt in den 92 Minuten überhaupt keine Spannung oder jeglicher Nervenkitzel auf. Die ganze Geschichte stolpert irgendwie total unbeholfen dahin. Auch die Darsteller kommen mir irgendwie total unsymphatisch rüber und man freut sich eigentlich das ENDLICH mal einer den Löffel abgegeben hat. Wenn auch auf ziemlich langweilige Art und Weise. Auch die durchweg sehr düstere und dunkle Grundstimmung macht einen eher schläfrig. Das einzig Positive sind die letzten 10 Minuten des Films, in denen wenigstens noch mal ein bisschen horrormäßige Stimmung aufkommt.

Ich kann diesen Film eigentlich wirklich nur welchen empfehlen die sich wirklich sehr leicht gruseln. Wahre Horrorfans werden sicherlich enttäuscht werden, allerdings kann man das natürlich nicht immer pauschalisieren. Habe schließlich auch schon gute Kritiken über diesen Film gelesen. Am besten macht sich jeder sein eigenes Bild. Aber erwartet nicht zuviel.

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